Die künstlich intelligente Gesellschaft und ihre Relevanz für das Online-Lernen

Lernen fürs Roboter-Zeitalter

So nennt sich die 7. Folge des WDR5 Audio-Beitrags zum Thema: Die künstlich intelligente Gesellschaft. Ein interessanter Beitrag über den Wandel der Digitalen Lernwelt. Für Sie zum Sprachenlernen relevant ist die Meinung von Goeff Stead, dem Chefentwickler von Babbel:

„Technik ist geduldig. Sie verurteilt nicht, lässt Fehler zu und korrigiert sie. Genau deshalb kann die Künstliche Intelligenz es schaffen, das Lernen zu beschleunigen, weil sie dem Lernenden in dem richtigen Moment dann das richtige vorschlägt. (…) So etwas können Maschinen viel besser als Menschen. Im Begeistern und Motivieren sind sie dagegen furchtbar schlecht. Wenn man zum Bespiel beim Sprachenlernen ein höheres Niveau erreichen möchte, muss man seine persönlichen Meinungen und Interessen berücksichtigen und mit echten Menschen kommunizieren.“

Hier geht es zum interessanten Podcast

In welcher Welt lebst du?

Wir alle leben in unserer eigenen Welt und manchmal unterscheidet sich diese stark von der der anderen. Armut, Reichtum, Religion, der Standort oder die eigene Lebenseinstellung sind Gründe dafür.

„Ich bin nicht freiwillig auf Mallorca.”

Das sagt eine meiner Freundinnen von sich. Mehr noch. Sie hasst es, auf Mallorca zu leben. Dies „muss“ sie aber zurzeit. Zusammen mit ihrem Kind und dem dazugehörigen mallorquinischen Papa. Den lernte sie wiederrum in Deutschland kennen, wo sie zusammen viele Jahre lebten, bis er sich kürzlich entschied, in seine Heimat zurückzukehren. Ich kann diese Entscheidung verstehen. Die meisten, die hier leben, können das verstehen. Denn sie alle sind natürlich der Meinung, dass das Leben auf Mallorca das bessere Leben sei. Deutschland ist schliesslich zu kalt, zu dunkel, zu verbohrt, zu anonym, zu ernst, zu unfreundlich, zu verkrampft. Weitgehend teile ich diese Auffassungen und nenne auch stets den ein oder anderen dieser Gründe für mein Präsentsein auf der Insel. Umso erfrischender war es ehrlich gesagt, jemanden zu treffen, der auf dieser wunderschönen Insel lebt und sagt:

„Ich finde es furchtbar hier! Ich hasse Sonne! Und diese Hitze! Ich möchte warme Kleidung tragen und zwar am besten das ganze Jahr über. Joggen im Park kann ich hier auch nirgendwo. Am Meer entlang joggen? Das Meer interessiert mich nicht. Die Menschen sind unfreundlich und die mallorquinischen Familien verschlossen. Die Kindergeburtstage werden laut und mit viel zu viel Ramba Zamba in irgendwelchen Kinderparks abgehalten. Meine beruflichen Aussichten tendieren gegen Null. Wenn ich einen spanischen Supermarkt betrete, vergeht mir der Appetit. Ich brauche keine Frischfischtheke. In Deutschland trete ich in einen REWE oder Tengelmann und bin im Paradies. Beruflich und privat gibt es Abwechslung und Perspektiven. Und es gibt Weihnachtsmärkte.“

In vielen Momenten, wenn ich meiner Freundin so zuhöre, denke ich: „Ach, sie hat ja recht. Deutschland hat so viele schöne Seiten.“ Daran erinnert sie mich. Und dafür bin ich ihr dankbar.

Dennoch glauben wir Pro-Mallorquiner alle, dass sie einfach noch nicht richtig angekommen ist und wollen ihr die schönen Seiten dieser Insel nahebringen. Auch wenn dies im Schatten geschehen muss.

Was sind eure Eindrücke und Meinungen zum Leben in Deutschland und auf Mallorca? Gibt es „DEN PERFEKTEN ORT“?

Das Bild der Woche

In dieser Rubrik stellen wir die verschiedenen Facetten Mallorcas durch Fotografie dar. Denn: Ein Bild sagt mehr als…

Verzichtet!

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Jedes Jahr wieder beginnt die Saison in Palma – auch für die Pferdekutschen. Spätestens im September, nach vielen Wochen harter und langer Arbeitstage bei rund 40 Grad, sind die Tiere müde und abgemagert. Sie stürzen aus Erschöpfung auf offener Straße bei voll besetzter Kutsche, werden krank, einige sind gestorben. Verzichtet auf diesen Urlaubs-Spaß und seid gegen das Geschäft mit Tieren.

La Seu – ein paar Worte

Ein Mann erhofft sich die Spende eines Anlagebetrügers, dessen Augen funkeln, wofür der normalerweise Eintritt bezahlt.

Als kurzer Beweis dafür, dass wir tatsächlich in der Kathedrale gewesen sind.

Ein Mann sitzt vor der Tür, wünscht Frohe Weihnachten und erhofft sich durch erwärmte Herzensstimmung eine kleine Spende. Ein betörendes Lichtermeer verzaubert ungewollt das eigene Gemüt. Es funkelt, strahlt und glänzt, dass es sich in den Augen aller Anwesenden widerspiegelt. Unvermittelt lächeln die Menschen fremden, schimmernden Augenpaaren zu. Den millionenschweren Anlagebetrüger findet man Kaugummi schnalzend mit aufgehübschter Familie in der hinteren Ecke. Kinder tanzen ausgelassen im Kreis, angesteckt von magischen Klängen und Gerüchen. Die Reihen sind voll besetzt mit ihren Familien. Heute sind sie eingeladen. An anderen Tagen zahlen sie Eintritt.

Wie es eben so ist, mit den zwei Seiten…

Weihnachten und die Religiosität

Vielleicht besitzt nur die Kirche noch die Macht, die Menschen an das Erntedankfest zu erinnern und nicht an den Black Friday. 

„Geht ihr an Weihnachten in die Kirche?“ Hört man häufig. Und man fragt sich:

Hat Weihnachen überhaupt noch etwas mit Kirche oder Glauben zu tun? Und ist es schlimm, wenn nicht?

Wir sind in unserer Familie nicht religiös, unser Kind ist nicht getauft und dennoch legen wir Wert auf die kommenden Feiertage, auf Traditionen und Rituale. Aber gehört die Kirche auch dazu?

Eine Bekannte meinte zuletzt: „Aber ohne Religion und Kirche – Was? Dann sind wir doch alle Egoisten und leer… .“ Vielleicht ist es letztlich wirklich die Kirche, die es geschafft hat, diese Traditionen überhaupt zu schaffen und ist bis heute der wichtigste gesellschaftliche Faktor für Gemeinsamkeit. Immerhin gibt es kaum einen ruhigeren Ort als eine Kirche oder andere Gotteshäuser. Aller Lärm, alle Schnelligkeit bleibt draussen. Ein Ort zum Innehalten, zum Singen, zum Begegnen von Freunden und Nachbarn. Es stimmt schon, das kann uns die Kirche geben. Und vielleicht besitzt auch nur sie noch die Macht, die Menschen an das Erntedankfest zu erinnern und nicht an den Black Friday.

Aber gehe ich deswegen an Weihnachten nun in die Kirche? Meine Freundin und ich haben vor Kurzem den Heiligen Abend geplant und stellten fest: „Ach, die Messe wäre ja ganz schön zu sehen, auch mit den Kindern, aber es passt zeitlich einfach gar nicht. Dann wird es zu eng mit der Bescherung und das ist ja schliesslich wichtiger.“ Über uns selbst amüsiert witzelten wir dann: “ Naja, wir setzen eben die Prioritäten richtig und bringen unseren Kindern von Anfang an bei, was WIRKLICH wichtig ist.“

Danach habe ich mir überlegt: Wir versuchen es, wir gehen zur Weihnachtsmesse in die Kathedrale! Und ich freue mich, wenn wir befreundete Familien treffen, zusammen singen, die Kinder zusammen spielen und wir uns gegenseitig ein Frohes Weihnachtsfest wünschen können.

Notfalls gehen wir einfach früher und haben dann noch Zeit für die Bescherung 😉

BON NADAL

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