San Sebastián – noch ein Schutzheiliger?

Der Schutzpatron der Stadt Palma

Am 20. Januar feiert die Stadt Palma ihren Schutzpatron – Sant Sebastià! Auch bei diesem Feiertag beginnen bereits am Vorabend die Feierlichkeiten auf den Straßen.

Auf beinahe allen Plätzen der Stadt findet man Bühnen mit unterschiedlichem Musikprogramm, das bis spät in die Nacht andauert.

Von städtischer und privater Seite werden Grills bereitgestellt, an denen man mit den Familien zusammenkommt und, begleitet von vino und cerveza, typische Wurstspezialitäten zubereitet und verzehrt.

 

Muchas gracias, Andrea!

Ich schätze Julias Flexibilität sehr, denn es ermöglicht mir ein entspanntes Lernen.

Seit einem Jahr pendle ich zwischen meinem Feriendomizil in Palma und meinem Zuhause in Deutschland. Auf der Suche nach einem flexiblen und effektiven Spanisch-Unterricht wurde mir von einem Freund Julia empfohlen. Das war ein absoluter Glücksfall! Ich schätze Julias Flexibilität sehr, denn es ermöglicht mir ein entspanntes Lernen der spanischen Sprache und nebenbei lerne ich noch viel über die Kultur von Mallorca, Palma und den Menschen, die dort leben und arbeiten.

Außerdem gab mir Julia die Möglichkeit, in Themen zu lernen, was den klaren Vorteil des “learning by doing“ hat. Wie z.B. das Einkaufen auf dem Markt.

Ich freue mich bei jedem Aufenthalt auf meinen Unterricht und Julias nette Art und ihre Geduld. Vielen Dank dafür!

Andrea, Deutschland

Sant Antoni – Heiliger oder Teufel?

Sant Antoni Abat, der Schutzpatron der Tiere

Am Abend des 16. Januar beginnen in vielen Dörfern Mallorcas die Feste des Heiligen Antonius – Sant Antoni Abat. Er ist der Schutzpatron der Tiere. Auch wenn inzwischen mehrere Gemeinden das Fest begehen, so wird es ursprünglich in den Dörfern Sa Pobla, Artà, Pollença, Muro und Manacor gefeiert. Am Abend werden große Lagerfeuer entfacht und die Dorfbewohner treffen sich, um die leckere sobrasada (mallorquinische Paprikawurst) und andere Wurstspezialitäten gemeinsam zu grillen und mit einem Glas Wein anzustoßen.

Begleitet werden die Feste von feuerroten Teufeln, den demonios, welche die Versuchungen verkörpern sollen, die der Heilige in der Wüste erlitten hatte.

Sie tanzen um das Feuer und ziehen durch die Dörfer. Am nächsten Tag bringen die Bewohner traditionsgemäß ihre Nutz- und Haustiere zusammen, um sie segnen zu lassen. Dieses Fest wird auch von Kindern gerne gefeiert; sie verkleiden sich als Teufel und erscheinen so in den dekorierten Schulen und Kindergärten.

Wer sein Fortgeschrittenen-Spanisch ein wenig praktizieren möchte, findet unter dem folgenden Link einen spanischen Text und Bilder zur fiesta de Sant Antoni auf Mallorca:

http://ibalears.com/es/blog/mallorca-es/san-antonio-y-los-demonios-en-mallorca/

Viel Spaß beim Lesen und/oder Besuchen des Festes!

In Portixol bei Palma wurde bereits einige Tage zuvor Brennholz zusammengetragen und zudem recht kunstvoll arrangiert. 

Muchas gracias, Magdalena!

„Im Sommer bin ich mit quasi nicht vorhandenen Spanisch-Kenntnissen für drei Monate nach Palma gereist.

Durch Julia war ich nach bereits zwei Monaten in der Lage einfache Gespräche sowie Telefonate im Alltag sowie im Büro zu führen.

In den Unterrichtsstunden war Julia stets für sämtliche Fragen offen und aus so manchen Urlaubserzählungen entwickelten sich schöne Diskussionen – en español.

In jedem Fall ist der Unterricht bei Julia für jedes Sprachniveau absolut weiterzuempfehlen!“

Magdalena G., Deutschland

 

Es Vellmarí – Die Mönchsrobbe

Das Ende der Piraterie im 19. Jahrhundert läutet auch das Ende der mallorquinischen Robbenkolonien ein. Der Fischfang wird zu einem florierenden Wirtschaftszweig.

Im April vor 60 Jahren: in der Cala Tuent wird die wahrscheinlich letzte Mönchsrobbe Mallorcas (Monachus monachus) von der Guardia Civil erlegt. Die seegängigen Säugetiere bevölkern einst die gesamten kontinentalen Küsten und Inseln des Mittelmeeres als Bestandteil eines ausgewogenen Ökosystems. Dieses Gleichgewicht kippt mit der räumlichen Ausbreitung eines weiteren Raubtieres: dem Menschen. Bereits Homer, Plutarch und Aristoteles erwähnen die Robbe in ihren antiken Schriften. Fell, Fett und Fleisch sind sehr begehrt und das Tier ist aufgrund seines zutraulichen Wesens leicht zu erlegen. Der Untergang des römischen Reiches im 5. Jahrhundert wendet zunächst ihre frühe Vernichtung im westlichen Mittelmeer ab. An Mallorcas Küsten schrecken Pirateneinfälle über Jahrhunderte die menschliche Besiedlung ab. Die Robben hingegen nutzen diese Küsten ungestört als natürliche Brutplätze und ihre Kolonien gedeihen. Das Ende der Piraterie im 19. Jahrhundert läutet auch das Ende der mallorquinischen Robbenkolonien ein. Fischer besiedeln vermehrt die Küsten und der Fischfang wird zu einem florierenden Wirtschaftszweig. Dabei wird die, ausschliesslich Fisch und Mollusken fressende, Mönchsrobbe ein erbitterter Feind der Fischer: sie entwendet den leichten Fang und zerreisst dabei die Fischernetze. Die Menschen in jener Zeit begreifen die Robbe als Plage, die es auszurotten gilt. Erzherzog Ludwig Salvator beschreibt 1870 ihre Nachstellung durch die Insulaner:

„Befassen wir uns mit der Robbenjagd. Normalerweise trifft man zwei, vier oder fünf Mönchsrobben, die eine ganz Zeit im Wasser schwimmen und spielen, bis eine von ihnen auf den Strand robbt, in diesem Moment feuert der Jäger. Manchmal stirbt das Tier auf der Stelle, zuweilen jedoch kann es sich ins Meer retten; der Jäger muß daher darauf vorbereitet sein und den Eingang zur Höhle mit einem festen Netz verschließen (…) die Robbe erhebt ihren Körper aus dem Wasser und in diesem Moment schießt der Jäger erneut auf sie (…). Auch fängt man die Mönchsrobbe mit einem kräftigen Haken, der an einem widerstandsfähigen Strick befestigt ist.“

An der nordafrikanischen Küste und in der griechischen Ägäis überdauern bis heute noch einige Kolonien. Auf den Balearen zählt der „Vellmarí“ zu den ausgestorbenen Arten.

Alle Mönchsrobben…? Im Jahr 2008 sichtet ein Taucher ein Exemplar bei El Toro im Südwesten Mallorcas. Allerdings nehmen die Meeresbiologen an, dass es sich um einen eingewanderten afrikanischen Artgenossen handelt.

Roscón de Reyes – der hat es in sich

IMG_7247Heute, am 6. Januar, feiern die Spanier den Dreikönigstag. Die Könige sind einen Tag zuvor in die Städte gereist und haben allerlei Geschenke für die Kinder mitgebracht. In den Bäckereien der Stadt laufen derweil die Öfen auf Hochtouren, denn ein weiterer Brauch ist der roscón de Reyes. 

Ein roscón ist ein süsser Kranzkuchen, ähnlich dem deutschen Neujahrskranz.

Es gibt ihn entweder lisa, also einfach, oder gefüllt mit leckerer Vanillecreme, Schokolade oder Turrón (typische spanische Süssspeise aus Mandeln, Zucker, Honig und Ei). Das besondere am roscón de Reyes ist, dass man ihn mit einer Krone aus Papier erhält. Im Kranz selbst ist eine kleine Königsfigur aus Porzellan (je nach Bäckerei, manchmal auch ein Bonbon) eingebacken. Wenn der Kranzkuchen in Stücke geschnitten und verzehrt wird, bekommt jemand aus der Familie das Stück mit dem König darin. Derjenige, der den König in seinem Kuchen findet, darf sich die Krone aufsetzen und ist den Rest des Tages der rey oder die reina – der König oder die Königin.

Damit jeder für das nächste Jahr gut vorbereitet ist, hier ein kleine Liste mit nützlichen Vokabeln zu den Feierlichkeiten der Reyes Magos:

Reyes Magos Heilige Drei Könige

el rey, la reina der König, die Königin 

la cabalgata de Reyes der Dreikönigsumzug 

el regalo das Geschenk

el roscón der Kranzkuchen

lisa (auch oft: Ensaimada lisa)  einfach, ohne Füllung, oder nur Puderzucker

crema Creme 

la corona die Krone

el festivo der Feiertag

¡Felices Fiestas! Frohe Feiertage! 

Kultur und Bräuche – Los Reyes Magos

Palma erreichen die Reyes über den Seeweg und werden dann feierlich durch die Stadt geleitet.

Die Heiligen Drei Könige. In Spanien ein Feiertag und DER Tag für Kinder und Familien. Ohne an dieser Stelle weiter auf christliche Hintergründe eingehen zu wollen, widmen wir uns der Frage: Was passiert an diesem Tag, welche Bräuche gibt es?

Am 6. Januar gibt es die Geschenke, die sich die spanischen Kinder schon die ganze Weihnachtszeit über sehnlichst erhoffen. Überbracht von den Heiligen Drei Königen. Am Abend des 5. Dezember kommen die Könige von weit her in die Städte gereist. Melchor, Gaspar y Baltasar. Palma erreichen sie über den Seeweg und legen gegen 18:00 Uhr mit ihrem Schiff an der Mole an. Von dort aus werden sie feierlich von einer Parade aus bunt geschmückten Wagen, fremdländischer Musik und Tänzern, auf ihren Thronen durch die Stadt geleitet. Sie werfen Bonbons von Endesa, El Corte Inglés, Bankia und Mapfre. In der Nacht bringen sie den Kindern der Stadt ihre Geschenke. Die Eltern bereiten einen Teller mit Plätzchen, einem Glas Schnaps oder Milch vor und am nächsten Morgen können die Gläubigen feststellen, dass von den Plätzchen gegessen und von dem Schnaps getrunken worden ist. Und mit ein wenig Glück haben die Könige Weihrauch und Myrrhe in anderen Häusern gelassen und im eigenen entweder das Gold oder das gewünschte Geschenk.

Die Parade in Palma ist allemal einen Besuch wert! Und man merkt: Es ist Tradition und die Menschen genießen es. Die Wagen und Mitwirkenden waren wunderschön anzusehen und sehr liebevoll vorbereitet. Wer die Altstadt Palmas kennt und dort ab und an die Straßen durchschlendert, dem ist eine ältere Dame wohlbekannt, die ihren Operngesang mit Vorbeigehenden teilt. Auch Sie saß auf hohem Thron und begleitete die Reyes mit ihrem Gesang durch die Stadt.

Mit welchen Traditionen es am morgigen 6.01. weitergeht – morgen auf kulturblogmallorca.com

Bahía de Palma – Elke Sommer

Erstmals gewährt die bisher rigide spanische Zensur so viel nackte Haut im Lichtspielhaus.

Heute vor 54 jahren: Seit dem 4. September 1962 zeigt man in Mallorcas Sala Astoria „Bahía de Palma“. Eine spanische Filmproduktion mit Elke Sommer. Die „Sauerkraut-Bardot“ wird eigentlich als Elke Schletz 1940 in Berlin geboren und avanciert in den 1960ern zu einem deutschen Exportschlager. Ihr Sex-Appeal steht im Gegensatz zu ihrer weithin skandalfreien Karriere.

In Spanien ist sie als „la Chica del Bikini“ bekannt.

Erstmals gewährt die bisher rigide spanische Zensur so viel nackte Haut im Lichtspielhaus. Vielen Spaniern ist diese Zeit als die Ära „las Suecas“ ein Begriff: der Tourismus brachte dem verarmten und erzkatholischen Spanien nicht nur Devisen, vielmehr auch knapp gewandete, sonnenhungrige Frauen aus dem Norden an die Strände.

Gràcis, Robert y Conny

Wir machen Schritt für Schritt („poc a poc“) Fortschritte.

„Wir haben lange nach einer flexiblen Art und Weise gesucht, um unser Anfänger-Spanisch endlich zu festigen. Und dies am besten auf Mallorca, wo wir die Sprache auch brauchen.

Mit Julia Spanisch zu lernen geht mit einer Leichtigkeit, die richtig Freude macht.

Die Kombination von Vor-Ort-Unterricht, in dem wir in einer konkreten Situation lernen (bspw. beim gemeinsamen Essen) und den Online-Lektionen, damit wir zuhause die Fortschritte nicht wieder verlernen, ist perfekt.

Julia lehrt uns nicht nur professionell Spanisch, sondern gibt uns darüber hinaus auch viel mit, was das Leben auf Mallorca ausmacht. Und dies auf eine herzliche Art! Und das Schönste: Wir machen Schritt für Schritt („poc a poc“, mallorqu.) Fortschritte, die wir gleich anwenden können.

Wir bleiben auf jeden Fall dran und freuen uns auf die nächsten Spanisch-Stunden!

Hasta pronto!

Conny und Robert, Zürich, Schweiz

San Miguel, San Migel?

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Eine wichtige Ausspracheregel erwischt uns schon, wenn wir nur ein Bier bestellen möchten. Das beliebte SAN MIGUEL. Man hört immer wieder, wie Spanien- und Bierliebhaber das Miguel so aussprechen, wie man es schreibt. Also M-I-G-U-E-L. Unweigerlich, auch wenn man so nicht denken möchte, muss man ein wenig schmunzeln, denn es ist ein klassisches Fettnäpfchen.

Das g wird vor einem e oder i wie ein deutsches, hartes ch ausgesprochen, wie etwa in dem Wort Buch. Damit man aber nicht Michel sagen muss, um diese Ausspracheregel einzuhalten, setzt man ein u ein. Dies wird nicht ausgesprochen, ist stumm, und dient nur dazu, dass das g auch wie ein g ausgesprochen werden kann. Deshalb sagen wir: San M-I-G-E-L. Miguel ist ein häufiger spanischer Name und bedeutet Michael. San Miguel ist der Sankt Michael. So hat das Biertrinken gleich etwas Heiliges 😉 In diesem Sinne: ¡Salud!

Gracias, Hans

„Deine Art Unterricht begeistert und motiviert mich sehr.“

„Es ist mir ein großes Bedürfnis Dir mitzuteilen, dass mich Deine Art Unterricht sehr begeistert und motiviert. Die 4 x 2 Stunden Privatlektion in Palma und nun die Online-Lektionen finde ich genial.

Dein ruhiges und sympathisches Auftreten tut mir richtig gut.

So macht das Lernen wirklich Spaß! Wenn ich vergleiche, was ich im Unterricht in der Schweiz in einem Jahr und was in der kurzen Zeit bei Dir gelernt habe, so muss ich sagen, dass restlos alles für Dich spricht. Ich freue mich schon heute, Sonntag, auf die nächste Online-Lektion am Dienstag und auf die Privatlektionen bei Dir in Palma im Mai.“

Hans Ryf, Schweiz

Errol Flynn in Palma

Flynn kehrt bevorzugt bei „Joe´s“ an der Plaza Gomila und Rudi´s „Tirol“ auf der Calle de Apuntadores ein. Die Gelage sind legendär.

Heute vor 61 Jahren: Errol Flynn ist im September 1955 zurück auf seiner „ZACA“. Der 118 Fuß Schooner liegt seit 1952 im RCNP (Real Club Nautico de Palma). Der einst erfolgreiche Leinwandpirat und Robin Hood ist bereits ein sinkender Stern am Hollywoodfirmament. Er zieht sich zwischen Filmproduktionen bevorzugt auf seine Yacht in Palmas Bucht zurück. Die U.S.A. meidet er nicht zuletzt wegen ausstehenden Steuerschulden. Sein Vermögen wird von Buchhaltern veruntreut und seine Ehe mit Patricia Wymore liegt in Scherben. Die Leinwanderfolge der 30er und 40er gelangen jetzt in die spanischen Kinos und bescheren Flynn einen verspäteten Ruhm auf der Iberischen Halbinsel. Flynn kehrt bevorzugt bei „Joe´s“ an der Plaza Gomila und Rudi´s „Tirol“ auf der Calle de Apuntadores ein. Die Gelage sind legendär. Das Image des Lebemanns und Frauenhelden blendet seine anderen Facetten aus: Flynn begibt sich bereits 1937 in das Bürgerkriegsspanien und kommentiert das Geschehen auf Seite der Republikaner. Sein Faible für Freiheitskämpfer stellt er 1958, sehr zum Missfallen Hollywoods, wieder unter Beweis: Flynn produziert „The Cuban Story: The Truth about Fidel Castro´s Revolution“. Ein bis heute einzigartiges Dokument der Umwälzungen auf Kuba.

foto.ErrolFlynn
Sein Tagebucheintrag vom 8. Oktober 1955, Palma de Mallorca:
„(…) Favourite occupation: A prolonged bout in the bedroom.
The greatest calamity: Castration. 
What would I like to be at seventy? At seventy I confidently hope I will have had at least eight more wifes, have grown a stomach that I can regard with respect, and still walk upstairs to the bedroom without aching or groaning.“


Am 14. Oktober 1959, bei Verhandlungen zum Verkauf seiner geliebten „ZACA“ in Vancouver, erliegt Errol Flynn mit 50 Jahren einem Herzinfarkt.

Danke, Sonja

„Für mich ist Julia ein Glücksfall. Für einen Aufenthalt auf Mallorca habe ich eine Spanisch-Lehrerin gesucht. Gefunden habe ich Julia. Als wir die Termine für meinen Aufenthalt vereinbarten, kamen wir auf die Idee, via Online-Unterricht die Zeit auf Mallorca vorzubereiten. So wusste Julia bereits, wo mein Spanisch in etwa stand. Seither treffen wir uns einmal wöchentlich in einer Online-Sitzung. Wir besprechen meine Aufgaben, die ich via Mail von ihr erhalte und betreiben ein bisschen Konversation. Wir vertiefen Themen, die mich interessieren und gehen der Grammatik dort auf den Grund, wo ich unsicher bin.

Julia versteht es, mich zu motivieren und mir Freude an der Sprache zu vermitteln.

Wenn ich auf Mallorca bin, treffen wir uns vor Ort. Machen einen Spaziergang über den Markt, fragen gemeinsam nach unbekannten Früchten und lassen uns Zubereitungsarten erklären.

Mit Julia unterwegs zu sein, bedeutet nicht nur Spanisch lernen, sondern auch ein bisschen mehr über die Insel zu erfahren.

Julia verfährt nicht nach einem eingefahrenen Schema, sie passt den Unterricht mir und meinen Bedürfnissen an. Das ist für mich eine luxuriöse Art, diese Sprache zu lernen. Ich schätze insbesondere die Kontinuität. Ich brauche der Spanischlehrerin in Palma nicht jedesmal zu erklären, wo ich stehe. Zurück in der Schweiz, brauche ich nicht mal das Haus zu verlassen, um meinen Spanischunterricht zu erhalten. Somit entfällt auch die An- und Rückfahrt zum Spanischunterricht in einem Institut. Ich spare enorm viel Zeit, die ich für anderes nutzen kann. – Ein Glücksfall eben.“

Sonja Lina Weber, Divis, Schweiz