Scharf macht lustig!

„Wasabi-Rauke“ oder „Weisser Rettich“

Wasabi-Rauke
Wildpflanzensalat mit den weissen Wasabi-Raukeblüten

Der spätsommerliche Regen- und Sonnemix der letzten Wochen hat sie wieder sprießen lassen: Diplotaxis Erucoides, die sogenannte „Wasabi-Rauke“. Die gesamte Pflanze ist essbar und überrascht so derart mit ihrer Schärfe, dass sie häufig zum unangefochtenen Liebling auf meinen Wildpflanzenwanderungen wird. Tatsächlich, den Geschmack dieses Kreuzblülters, der häufig in der Nähe von Weinstöcken, Johannisbrot- und Mandelbäumen zu finden ist, vergisst man nicht so leicht. Seine Blätter, Blüten und Samen sind als Würze köstlich in Salaten. Aber bitte gering dosieren, sonst würden die Senföle zu dominant werden. Genau diese Öle (Glucosinolate) sind es auch, die den Konsum dieser Rauke gesundheitlich so wertvoll machen, da sie antibakteriell und daher infektabwehrend wirken sollen. Ich wünsche euch einen guten, scharfen Appetit!

Autor: utagritschke

Natur, Kunst und Kochen sind meine großen Themen und das Schönste ist, diese zu teilen.

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